Archiv für März 2011

ABOLISH! Resümee zum Aktionstag

In über 20 Orten und Städten gab es am 22. März 2011 Demonstrationen, Kundgebungen und Straßenaktionen um offiziell den Start der bundesweiten Kampagne „ABOLISH – diskriminierende Gesetze gegen Flüchtlinge abschaffen!“zu begehen. Proteste gab es nicht nur in Flüchtlingslagern wie in Zella-Mehlis/Thüringen und Hohenleipisch/Brandenburg, sondern auch vor Ausländerbehörden, auf Marktplätzen, eine Demonstration durch München zu den Parteizentralen, Kundgebung im Landratsamtes Oberursel/Hessen oder auf dem Heinrichplatz in Berlin. Eine erste Übersicht und kurze Einschätzung.

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22.03.: Aktionstag gegen diskriminierende Gesetze!

Um 17h findet am Heinrichplatz in Kreuzberg im Rahmen des Aktionstages Abolish! eine Kundgebung mit d.i.y.-Ausstellung und Infos zu Heimen in Berlin/Brandenburg statt, sowie zu Firmen, die mit Zwangsunterbringung von Flüchtlingen Kohle verdienen. Antirassistischer Protest kann vor Ort formuliert werden und wird an die Betreffenden weitergeleitet.
Inhaltliche Themen sind außerdem die Kampagne Alle Bleiben!, dem Revisionsverfahren in Magdeburg, die Frage nach einer historischen Verantwortung der Bundesrepublik und rassistische Sondergesetze.

Organisiert wird die Kundgebung von Aktion Sühnezeichen, AmaroDrom, der Initiative gegen das Chipkartensystem, der Intiative Oury Jalloh und der KuB. Unterstützende Gruppe ist u.a. das Spandauer Bündnis gegen Rechts

Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Flüchtling verzweifelt an staatlichem Rassimus!

Der gesellschaftliche Ausschluss, die Isolation und die Unsicherheit der Lebensperspektive sind die direkte Konsequenz der Sondergesetze für Flüchtlinge und zerstören ndie Perspektiven und Träume der Menschen. Wir dokumentieren im Folgenden einen Beitrag von Indymedia:

Suizid eines Flüchtlings:
Nach 15 Jahren als Geduldeter in Deutschland hatte ein nepalesischer Flüchtling die Ankündigung seiner Abschiebung durch die Ausländerbehörde Gifhorn erhalten. Der Mann hielt das nicht mehr aus und setzte seinem Leben ein Ende. Am Dienstag den 1. März verzögerte sich für viele Bahnreisende die Zugfahrt auf der Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg. Nicht wenige werden sich geärgert ghaben, dass sich „da wieder so ein Spinner vorm Zug geworfen hat“. Mit welchem Schicksal sie dabei unfreiwillig konfrontiert wurden, werden bis heute die weningsten wissen:

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